Dienstag, 17. Mai 2011

pinkepinke: Chinesen hin oder her

pinkepinke: Chinesen hin oder her: "Früher oder später werden auch die USA – genauso wie alle anderen – nicht umhin kommen, das Geldsystem grundlegend zu reformieren. Damit die Zentralbank – nicht die FED, denn die nimmt zwar die Funktionen wahr, ist aber de facto ein Kartell der Privatbanken – den Wirtschaftsprozess nachhaltig stabilisieren kann, muss sie die Geldschöpfung besser kontrollieren können. Sie muss die Schlüsselposition bei der Gewährung der Kredite von den Geschäftsbanken zurück erhalten und vorausschauend agieren können."

1 Kommentar:

  1. Es gibt keine "Geldschöpfung der Geschäftsbanken". In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gilt:

    Geldvermögen = Kredite + M1 – (über Fristentransformation verliehener Anteil von M1)

    Die Summe der Geldvermögen in einer Volkswirtschaft ist immer um die Liquiditätsreserve größer als die Summe der Kredite!

    Der eigentliche Grund, warum pseudowissenschaftliche Kinderfilme wie "Fabian" oder das "Geschwätz vom Senf" eine gewisse Popularität erreichen, ist der gleiche wie etwa beim "Denkfehler Marxismus": Es wird vom eigentlichen Wesen der kapitalistischen Ausbeutung abgelenkt, sodass diese durch die jeweilige "Kritik" nicht wirklich gefährdet wird.

    Zinseinnahmen der Geschäftsbanken: 420 Mrd. Euro pro Jahr
    Zinsaufwendungen für Sparer (vor allem Großsparer): 330 Mrd. Euro pro Jahr
    Bankmarge: 90 Mrd. Euro pro Jahr
    (Quelle: Deutsche Bundesbank, Stand: Oktober 2007)

    Wer sind also die Ausbeuter in der Zinswirtschaft - die "bösen Banken" oder die "lieben Sparer"? Die Summe aller "unverschämten Bankmanagergehälter" beträgt weniger als zwei Prozent der Bankmarge, und im Gegensatz zu den Sparern erbringen die Bankmanager dafür sogar eine Arbeitsleistung, unabhängig davon, wie man diese anderweitig bewerten mag.

    Die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins), die den Sparern gezahlt werden muss, damit die Geldersparnisse für Investitionen zur Verfügung stehen, setzt eine Untergrenze für die Rentabilität neuer Sachkapitalien, sodass ein struktureller Sachkapitalmangel bestehen bleibt, aus dem wiederum die Eigenkapitalrendite für alles (noch) unverschuldete Sachkapital resultiert, die zurzeit etwa 120 Mrd. Euro pro Jahr beträgt.

    Rechnen wir die private Bodenrente von etwa 100 Mrd. Euro pro Jahr hinzu, beträgt die Summe arbeitsfreier Kapitaleinkommen (unverdiente Knappheitsgewinne) auf Kosten der Mehrarbeit anderer 550 Mrd. Euro pro Jahr, was einem durchschnittlichen Nettolohnverzicht von 1200 Euro monatlich für alle 38 Millionen (noch) arbeitende Zinsverlierer entspricht. Der dadurch bedingte Kaufkraftverlust der breiten Masse destabilisiert schließlich die gesamte Ökonomie (gegenwärtiger Ist-Zustand).

    Die wirklich interessante Frage lautet: Warum hat eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden?

    Die Ursache ist eine künstliche Programmierung des kollekiv Unbewussten, welche die halbwegs zivilisierte Menschheit überhaupt erst "wahnsinnig genug" für die Benutzung von Geld machte (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld), lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war. Anderenfalls hätte das, was wir heute "moderne Zivilisation" nennen, gar nicht erst entstehen können! Das - und nichts anderes - war (und ist noch) der eigentliche Zweck der Religion, die vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode mutierte, und die uns - unabhängig vom so genannten Glauben (Cargo-Kult) - alle zu Untertanen machte, die ihr eigenes Programm nicht kennen. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich "Auferstehung".

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    http://www.deweles.de/willkommen.html

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