Freitag, 10. Juni 2011

Und noch ein Zitat

...aus dem Plenum der Ökonomen: „Zur Stützung illiquider, aber nicht insolventer Staaten ist ein Rettungsschirm zudem nicht erforderlich...“ Das erhärtet doch den Verdacht, dass die größte Gefahr für den Euro nicht vom griechischen oder dem portugiesischen Staat oder von den irischen Banken ausgeht, sondern von jenen Politikern, die den Euro angeblich um jeden Preis retten wollen (siehe auch in der NZZ: http://goo.gl/pfwjF).

Hierin kommt einmal mehr die Hilflosigkeit unserer gewählten Staatsvertreter gegenüber unserem Geld- und Finanzsystem zum Ausdruck, das sich bereits seit langem durch Globalisierung vollkommen ihrer Kontrolle entzogen hat. Und anstatt sich massiv und strategisch mit dessen grundsätzlicher Änderung zum Wohle der Allgemeinheit zu befassen (siehe hierzu auch http://goo.gl/eh2Cl) , ergehen sie sich in aktionistischer Flickschusterei und verkaufen ihre kurzfristigen „Erfolge“ beim Herumdoktern am System zu Wahlkampf- und Beruhigungszwecken an gutgläubige Steuerzahler.


Mein Kommentar in "ZEIT online" zum Artikel "Euro-Krise: Schäuble fordert Umschuldung Griechenlands" vom 08.06.11

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