Dienstag, 26. Juli 2011

Die Weltbank?

Ist das nicht jenes Institut, das
  • zur Finanzierung seiner „Programme“ gerne auch das Geld von den Schweizer  Bankiers nimmt, die das Fluchtkapital der Ausbeuter, Diktatoren und Schmarotzerklassen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas hüten?
  • die Länder der Dritten Welt regelmäßig dazu drängt, die mit den Krediten verbundenen Bedingungen zu akzeptieren und ihre traditionelle Wirtschaft zugunsten der ökonomischen Spezialisierung und zur Maximierung des Welthandels umzustellen?
  • deren entwicklungstechnische Errungenschaften verfehlter Politik in der ganzen Dritten Welt noch heute zu bewundern sind: riesige Staudämme, die verschlammt sind, Straßen, die verkommen und ins Nirgendwo führen, leer stehende Bürogebäude, verwüstete Urwälder und Felder und riesige Schulden, die niemals zurückgezahlt werden können?
  • seit Jahrzehnten ständig unermüdlich neue Strategien der „Entwicklung“ ( von „Wachstum“, über „menschliche Entwicklung“, „nachhaltige Entwicklung“, ... „Umgestaltung ökonomischer Geografie“ bis „Konflikte, Sicherheit und Entwicklung“) propagiert – die bislang allesamt kläglich gescheitert sind, wie uns aktuell die Dimension menschlichen Leidens in unserer Welt verdeutlicht?
Dabei gäbe es doch genug Essen für 12 Milliarden Menschen auf der Welt, wie Jean Ziegler in einem Interview mit Gerd Scobel ausführt.

Dazu auch dieses Video mit Prof. Bernd Senf zum Verhalten von Weltbank, IWF und Wissenschaft:


Mein Kommentar in "ZEIT online" zum Artikel "Hungerkatastrophe: Weltbank gibt mehr Geld für Ostafrikavom 25.07.2011

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