Wenn die Deutschen nicht genug über die EZB wissen, dann
liegt das möglicherweise daran, dass die Massenmedien sich bei ihrer
Berichterstattung meist in feuilletonistischer Beschreibung des politischen
Aktionismus beim Herumdoktern an den Symptomen des kranken Geld- und
Finanzsystems erschöpfen.
Wollen sie nicht, können sie nicht oder dürfen sie nicht an die Wurzel des Übels herangehen und auf die eigentlichen Ursachen von wachsender Umweltzerstörung, zunehmender Armut und deren tödlichen Folgen sowie exponentiell explodierender Vermögen weniger zugunsten der entsprechend steigenden Schulden vieler in der Welt hinweisen? Wollen sie nicht, können sie nicht oder dürfen sie nicht über alternative Lösungsansätze berichten, die nicht von den Nutznießern des jetzigen Systems vorgeschlagen werden?
Ich gestatte mir einen dezenten Hinweis an die Redaktionen,
falls es dort in Vergessenheit geraten sein sollte: Googlen Sie doch mal wieder. Nach „Geldschöpfung aus dem Nichts“ und
„Zinsen“, die nicht mitgeschöpft werden. Vielleicht fangen Sie aber auch gleich
hier an: http://goo.gl/Vn7Pt
Mein Kommentar in "ZEIT online" zum Artikel "Was die Deutschen über die EZB wissen" vom 14.11.2011
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