Dienstag, 30. April 2013

Deutschland spart zu viel



In einem Beitrag für Flassbeck Economicsspricht sich Willi Koll* für ein kurzfristiges und massives Umdenken in der Politik aus:

„Stär­kere Import­nach­frage aus den bis­he­ri­gen Über­schuss­län­dern und eine ins­be­son­dere durch mehr Inves­ti­tio­nen bewirkte Pro­duk­ti­vi­tät und ver­bes­serte Wett­be­werbs­fä­hig­keit in den Defi­zit­län­dern — das ist der Königs­weg zur Lösung der Pro­bleme der Euro­zone, weil der Aus­gleich nicht durch Rezes­sion, son­dern durch Expan­sion zustande kommt…

Wann end­lich ler­nen die Poli­ti­ker, wenn schon nicht vor­aus­schau­end, dann wenigs­tens aus den kata­stro­phal patho­lo­gi­schen Ergeb­nis­sen ihrer bis­he­ri­gen Poli­tik, was die fal­schen und was die rich­ti­gen Prä­mis­sen für eine erfolg­rei­che Lösung der Krise in der Euro­zone sind?“


 

* Dr. Willi Koll stu­dierte Volks­wirt­schaft an der Uni­ver­si­tät Bonn. Er arbei­tete von 1977 bis 2011, zuletzt als Minis­te­ri­al­di­ri­gent, im Bun­des­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie sowie im Bun­des­mi­nis­te­rium der Finan­zen. Er war lang­jäh­ri­ges Mit­glied im Wirt­schafts­po­li­ti­schen Aus­schuss der EU und der OECD sowie im Makro­öko­no­mi­schen Dia­log der EU.



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