Dienstag, 26. November 2013

Das Ende der Nationalökonomie

Georg T's Blog. Sapere Aude!: Sehenden Auges:

"Die Vorstellung von nationalen Ökonomien oder gar Wohlfahrtökonomien ist überholt. Seitdem Kapital frei beweglich ist und ohne jede Einschränkung Landesgrenzen queren kann, muss national orientiertes Denken in die Irre führen. Der Aufstieg multinationaler Großkonzerne hat sein übriges dazu getan. Selbst der amerikanische Staat sieht sich nicht mehr in der Lage von diesen Giganten und ihren Eigentümern die dringend benötigten Steuern einzutreiben. Überall unterwirft das Kapital das Gemeinwesen und macht es sich in seinem Sinne zu nutze.

Dies ist die eigentliche Essenz des Begriffs Globalisierung.

Nationale Korrektive wie z.B. eine Senkung der allgemeinen Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich werden damit unmöglich. Nationale Wirtschaftspolitik beschränkt sich dann nur noch darauf, die Betroffenen ruhig zu stellen und so sukzessive ihre Anpassung an die aufziehenden neofeudalen Verhältnisse zu betreiben."

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